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Schloss Johannisberg • Riesling Purpurlack 2018 Große Lage BEERENAUSLESE

Riesling Purpurlack BEERENAUSLESE, Schloss Johannisberg
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Details zu "Riesling Purpurlack 2018 Große Lage BEERENAUSLESE 2018"


Land: Deutschland Jahrgang: 2018 Farbe: Weiss
Anbaugebiet: Rheingau Lagerfähig bis: 2045 Rebsorte: Riesling
Appellation: Geisenheim Flaschengrösse: 0,375l Geschmack: edelsüß
Klassifikation: VDP.Grosse Lage Alkoholgehalt: 7,5% vol Allergene: enthält Sulfite

Inverkehrbringer: JWG Johannisberger Weinvertrieb KG • Schloss Johannisberg • 65366 Geisenheim • Deutschland
Schloss Johannisberg - 900 Jahre Weinbautradition und 300 Jahre Riesling-Kompetenz Die... mehr

Produktinformationen "Riesling Purpurlack 2018 Große Lage BEERENAUSLESE"

Schloss Johannisberg - 900 Jahre Weinbautradition und 300 Jahre Riesling-Kompetenz

Die Geschichte des Weinbaus am Schloss Johannisberg geht auf Karl den Großen zurück. Nach einer Legende sah er von seinem Schloss aus, dass der Schnee auf dem Johannisberg besonders früh schmolz und ordnete an, dort Weinreben zu pflanzen. Früher hieß der Johannisberg Bischofsberg, bis die Mainzer Benediktinermönche dort im Jahr 1100 ein Kloster errichten ließen, welches das erste Kloster im Rheingau war. Bei der Weihe des Klosters wurden der Hügel, das Kloster und der gesamte Bezirk "Johannisberg" genannt (Johannis = Johannes). Jedes Jahr musste der Johannisberger Kurier eine Genehmigung der Fürstäbte von Fulda für die Weinernte einholen. Im Jahr 1775 verspätete sich seine Rückkehr. In der Zwischenzeit waren die überreifen Trauben bereits geschrumpft und verrotteten. Der Kellermeister ließ die Trauben trotzdem ernten, was sich als kluger Schritt erwies, denn mit diesen Trauben erlangte man neues Wissen über die Verbesserung der Weinqualität. Der Riesling lagert im über 900 Jahre alten Kellergewölbe des Schlosses, damit sich Geschmack und Struktur des Weines entfalten und der Wein sich auf schonende Weise entwickeln kann. Die Weinfässer sind aus eigener Eiche gefertigt und 130 bis 200 Jahre alt. Sie stammen vom Wald des Schlosses Johannisberg, welcher sich am Hügel bergauf windet. Der Boden ähnelt dem des Weinbergs. Da auf dem Waldboden kein Lössboden vorhanden ist, wachsen die Bäume nur sehr langsam. Dadurch wird ihr Holz sehr kräftig. Im Kellergewölbe des Schlosses liegen zur Zeit etwa 20.000 Flaschen Riesling der großen Jahrgänge seit 1748. Die Weine der Bibliotheca subterranea werden alle 30 Jahre sorgfältig rekonstruiert.

Die Weinbaudomäne "Schloss Johannisberg"

Beim Schloss Johannisberg handelt es sich um ein Weingut mit einer langen Geschichte. Es gehört zu der Weinlage Geisenheim im Rheingau. Im Saal und in der Basilika des Schlosses findet jährlich das Rheingau Musik Festival statt. Die Weinbaudomäne gehört dem VDP an und ist ganz allein Besitzer der 35 Hektar großen Anbaufläche, die zugleich eine der besten Lagen des Rheingaus ist. Hier werden nur Rieslingreben gepflanzt. Eine Besonderheit der Lage "Schloss Johannisberg" ist ihre Homogenität. Hierbei handelt es sich um einen dem Taunus vorgelagerten Quarzithügel, der nach Süden ausgerichtet ist. Im Vergleich zu anderen Anbauflächen im Rheingau ist der Hügel sehr steil. Er befindet sich zwischen 114 und 181,8 Meter über dem Meeresspiegel. Der Boden ist ein mittel- bis tiefgründiger Löss- und Lösslehmboden, der sich mit eisenoxidhaltigem Schiefer und Quarzit mischt. Hier herrscht ein guter Wasserabzug vor. Allerdings bekommt der obere Teil des Bodens in trockenen Sommern zu wenig Wasser. Im Jahr 1867 gab Friedrich Wilhelm Dünkelberg sein Werk "der nassauische Weinbau" heraus. Dieses Buch gilt als das erste, das eine vollständige Klassifizierung der Rheingauer Weinlagen vornahm. Demnach zählt Schloss Johannisberg zu den 13 Spitzenlagen in der Klasse I oder wie es Heinrich Heine formulierte: "Mon Dieu! wenn ich doch so viel Glauben in mir hätte, daß ich Berge versetzen könnte – der Johannisberg wäre just derjenige Berg, den ich mir überall nachkommen ließe." Der Johannisberg befindet sich genau auf dem 50. Breitengrad. Sein Verlauf ist anhand einer Stele im Weinberg genau zu erkennen. Hier ist der Rhein bis zu 1 km breit und bestimmt das Klima in diesem Gebiet. Im Winter wird es nur selten unter 0 Grad und im Sommer nicht wirklich heiß. Im Herbst steigt die Luftfeuchtigkeit, was der Bildung von Edelfäule zuträglich ist. Seit über 100 Jahren wird der Witterungsverlauf im Schloss Johannisberg aufgezeichnet. Zwischen 1961–1990 fielen durchschnittlich 548 mm Niederschlag, im Mai bis August mit durchschnittlich 55–60 mm die höchsten Werte. Während der Ernte im Herbst liegt die Niederschlagsmenge bei lediglich 40 bis 42 mm. Die Sonne scheint durchschnittlich ca. 1700 Stunden im Jahr. Auch der Lesebeginn und die Erntequalität werden seit 1784 lückenlos aufgezeichnet. Hier zeigen sich die Folgen der Erderwärmung: In den 1890er Jahren lag der mittlere Lesebeginn noch am 2. November. In den 1950 er Jahren fand er bereits am 16. Oktober statt und in den 1990er Jahren am 9. Oktober.

Riesling Beerenauslese

Die Beerenauslese (kurz: BA) ist ein Prädikatswein, der der Wein-Qualitätsstufe der Prädikatsweine angehört. Die Beerenauslese bezeichnet natursüße Weine, die aus edelfaulen Beeren hergestellt werden. Ihr Ertrag ist nur gering. Dieser besondere Wein besitzt eine intensive Edelsüße, die rein natürlich ist. Die Farbe dieser Weinspezialität ist tiefgolden. Bei einer guten Qualität ist die Beerenauslese lange haltbar und kann mehrere Jahrzehnte in der Flasche reifen. Ihre besondere charakteristische Eigenschaft ist, dass sie sehr süß ist, mit einer Nuance von Honig, und dass sie einen nur geringen Alkoholgehalt hat. Jedes Jahr werden nur wenige Flaschen Beerenauslese produziert. Damit aus den Trauben eine Beerenauslese entstehen kann, müssen die Trauben vollreif sein und ein günstiges Herbstwetter (warm und feucht, neblig) haben. Die Ernte erfolgt per Hand. Da der Ertrag sehr niedrig ist, ist die Beerenauslese in der Herstellung sehr kostenintensiv. Bei der hohen Süßegradation verläuft die Gärung der Trauben eher langsam. Aus den Reben Riesling und Scheurebe entstehen die besten Beerenauslesen, denn ihre kräftige Säure ergänzt sich sehr gut mit der konzentrierten Süße der Beerenauslese. Die besten Beerenauslesen stammen von der Mosel, der Nahe oder aus dem Rheingau. Da es nur wenige Flaschen dieser Weine gibt, sind sie sehr teuer. in Deutschland findet die Lesung der edelfaulen oder überreifen Trauben bei mindestens 125° Oechsle statt. In Baden liegen die gesetzlichen Mindestanforderungen je nach Rebsorte bei 127 bzw. 128° Oechsle.

Verkostungsnotizen Riesling Purpurlack Große Lage BEERENAUSLESE

Dieser Wein strahlt im Glas in einem hellen Goldgelb. Sein Aroma verströmt den Duft nach getrockneten Früchten wie Aprikose, Mango und Rosinen und einem Hauch von Quittenmarmelade und Karamell. Die Früchte machen sich auch im Geschmack bemerkbar. Der Wein besitzt eine kräftige Süße, die von einer frischen Säure begleitet wird. Sein Abgang ist langanhaltend. Die Trauben werden per Hand verlesen und vergären zu 100 Prozent in Edelstahltanks abgerundet mit einer Lagerung auf Feinhefe von fünf Monaten.

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