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Schloss Johannisberg • Riesling Gelblack TROCKEN

Riesling Gelblack TROCKEN, Schloss Johannisberg
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Auszeichnungen

James Suckling201692
Jahrgang2018noch nicht bewertet

Details zu "Riesling Gelblack TROCKEN 2018"


Land: Deutschland Jahrgang: 2018 Farbe: Weiss
Anbaugebiet: Rheingau Lagerfähig bis: 2028 Rebsorte: Riesling
Appellation: Geisenheim Flaschengrösse: 0,75l Geschmack: trocken
Klassifikation: Qualitätswein Alkoholgehalt: 12,5% vol Allergene: enthält Sulfite

Inverkehrbringer: JWG Johannisberger Weinvertrieb KG • Schloss Johannisberg • 65366 Geisenheim • Deutschland
Schloss Johannisberg - 900 Jahre Weinbautradition und 300 Jahre Riesling-Kompetenz Die... mehr

Produktinformationen "Riesling Gelblack TROCKEN"

Schloss Johannisberg - 900 Jahre Weinbautradition und 300 Jahre Riesling-Kompetenz

Die Geschichte des Weinbaus am Schloss Johannisberg geht auf Karl den Großen zurück. Nach einer Legende sah er von seinem Schloss aus, dass der Schnee auf dem Johannisberg besonders früh schmolz und ordnete an, dort Weinreben zu pflanzen. Früher hieß der Johannisberg Bischofsberg, bis die Mainzer Benediktinermönche dort im Jahr 1100 ein Kloster errichten ließen, welches das erste Kloster im Rheingau war. Bei der Weihe des Klosters wurden der Hügel, das Kloster und der gesamte Bezirk "Johannisberg" genannt (Johannis = Johannes). Jedes Jahr musste der Johannisberger Kurier eine Genehmigung der Fürstäbte von Fulda für die Weinernte einholen. Im Jahr 1775 verspätete sich seine Rückkehr. In der Zwischenzeit waren die überreifen Trauben bereits geschrumpft und verrotteten. Der Kellermeister ließ die Trauben trotzdem ernten, was sich als kluger Schritt erwies, denn mit diesen Trauben erlangte man neues Wissen über die Verbesserung der Weinqualität. Der Riesling lagert im über 900 Jahre alten Kellergewölbe des Schlosses, damit sich Geschmack und Struktur des Weines entfalten und der Wein sich auf schonende Weise entwickeln kann. Die Weinfässer sind aus eigener Eiche gefertigt und 130 bis 200 Jahre alt. Sie stammen vom Wald des Schlosses Johannisberg, welcher sich am Hügel bergauf windet. Der Boden ähnelt dem des Weinbergs. Da auf dem Waldboden kein Lössboden vorhanden ist, wachsen die Bäume nur sehr langsam. Dadurch wird ihr Holz sehr kräftig. Im Kellergewölbe des Schlosses liegen zur Zeit etwa 20.000 Flaschen Riesling der großen Jahrgänge seit 1748. Die Weine der Bibliotheca subterranea werden alle 30 Jahre sorgfältig rekonstruiert.

Der Rheingau - ein geschichtsträchtiges Weinanbaugebiet

Die ersten Spuren des Weinbaus reichen bis in die Römerzeit zurück. An einem Morgen im Vorfrühling soll Kaiser Karl der Große der Legende nach von seiner Pfalz in Ingelheim über den Rhein geblickt und dabei gesehen haben, dass der Schnee am Johannisberg früher als anderswo geschmolzen war. Deshalb bestimmte er, dort Wein anzubauen. Einige Jahrhunderte später wurde der Weinbau hauptsächlich von Klöstern betrieben, wie z. B. dem Kloster Eberbach und Schloss Johannisberg. Auch die Mönche hatten erkannt, dass hier günstige klimatische Bedingungen für den Weinanbau vorlagen. Bereits im Jahr 1135 wurde auf den Südhängen des Taunus Wein angebaut, erst durch die Benediktiner und später durch die Zisterzienser auf Kloster Eberbach. Damals wurden die Südhänge de Taunus gerodet, um dort Reben zu pflanzen und damit die Grundlage für den stetigen Ausbau des Weinanbaus im Rheingau gelegt. Nur einer Laune der Natur hat der Rheingau seinen Weltruf als Weinanbaugebiet zu verdanken. Denn nur in diesem Gebiet hat der Rhein auf seiner 1000 km langen Strecke seine Richtung in Ost-West verändert, um das Rheingaugebirge zu umgehen. So erhalten die Hänge bei voller Südeinstrahlung die Sonnenwärme, die sie benötigen. Die reflektierende Wasserfläche des Stromes, die Wärmespeicherung im Fels, die bis in die Sommermonate reichende Feuchtigkeit und die geologisch-mineralische Beschaffenheit des Bodens tun ihr Übriges, um den Riesling Reben beste Wachstumsbedingungen zu bieten. Der Riesling gilt als Königin der Reben. Im Rheingau ist der Anteil des Riesling Anbaus der höchste auf der Welt. Erste historische Zeugnisse vom Weinanbau am Rhein stammen aus der Römerzeit. So begann der "Weinkaiser" Probus (* 232, † 282) im heutigen Baden-Württemberg und in der Pfalz mit dem Weinbau. Allerdings nur am linken Rheinufer, denn im Rheingau finden sich keine Hinweise. Wahrscheinlich hat der Limes damit zu tun, der nur wenige Kilometer im Norden durch den Taunus verlief. In der Zeit der Völkerwanderung schenkte man dem Weinanbau keine Beachtung mehr. Erst als Karl der Große an die Macht kam, wurde auch der Weinbau wieder aufgenommen. Wie eine Legende erzählt, soll er von seiner Pfalz in Ingelheim über den Rhein geblickt und dabei bemerkt haben, dass der Schnee am Johannisberg (Schloss Johannisberg) früher schmolz als anderswo. Deshalb beschloss er, hier Weinreben pflanzen zu lassen. Karl dem Großen ist es zu verdanken, dass die Weinanbauflächen vergrößert wurden. Die ersten Überlieferungen des Weinbaus auf dem Johannisberg stammen aus dem Jahr 817, in Walluf bereits aus dem Jahr 779. Der Johannisberg hieß ursprünglich Bischofsberg. Dies ist wahrscheinlich auf den Gelehrten Rabanus Maurus zurückzuführen, der sich um 850, als er in Mainz Erzbischof war, oft im Rheingau befand und dort auch starb. Der Mainzer Erzbischof Willigis erhielt von Kaiser Ottos II. Lehensrechte im Rheingau, bekannt als Veroneser Schenkung. Im Jahr 1100 fiel der Bischofsberg an die Benediktinermönche des Stiftes St. Alban vor Mainz. Sie erbauten hier ein Kloster, dessen Abteikirche im Jahr 1130 Johannes dem Täufer geweiht wurde, daraufhin wurde der Bischofsberg in Johannisberg umbenannt. In dieser Zeit erlangte der Weinbau in Deutschland seinen Höhepunkt. Die Gesamtrebfläche betrug etwa 300.000 Hektar und war dreimal so groß wie heute. Der Weinbau wurde in dieser Zeit vor allem von den Klöstern betrieben und weiterentwickelt. Im Rheingau waren dies die Benediktinermönche des Klosters Johannisberg und die Zisterzienser aus dem Kloster Eberbach. Der Rheingau entwickelte sich in den kommenden Jahrhunderten zu einem Zentrum des Weinanbaus. Der Weinhandel der Klöster im Rheingau orientierte sich hauptsächlich rheinabwärts. Da der Handel mit Wein von den Grafen von Katzenelnbogen von Zöllen befreit war, lebte er richtig auf. Die Grafen machten den Wein vom Kloster Eberbach zu ihrem Hauswein. Zu der Zeit wurden in Frankfurt Erlasse getätigt, nach denen es verboten war, neue Weinberge anzulegen. Die Herren in Mainz beschlossen, nur noch frenschen (guten und ertragreichen roten) Wein anzubauen. Deshalb begann Graf Johann von Katzenelnbogen im nahe gelegenen Rüsselsheim den Riesling als neue Rebsorte anzubauen. Der Graf besaß viele Weinberge zwischen Neckar und Mosel sowie in Rüdesheim am Rhein. In seinen Lehnsbriefen steht auch etwas über einen Weinberg im Geisenheimer Feld von 1346. Zur Zeit des Spätmittelalters, die gekennzeichnet war von großen Entwicklungen in Wissenschaft und Kunst sowie der Dekadenz der Geistlichen und Fürsten, waren erlesene Getränke sehr gefragt. Weine wie Malvasier und andere alkoholreiche Weine aus dem Mittelmeerraum waren vier bis fünfmal teurer als die lokalen Weine. Außerdem entwickelte sich das Bier zu einem großen Konkurrenten des Weines. So gewann der sortenreine Wein an Bedeutung. Neben dem Riesling war dies die Rebsorte Klebrot (Spätburgunder) in Hattenheim 1470 oder die Sorte Grobrot vom Kloster Eberbach im Jahr 1476. Doch alleine der Begriff Rheingauer Wein schien zu der Zeit bereits ein Qualitätsmerkmal gewesen zu sein. So gab Graf Philipp von Katzenelnbogen-Diez 1475 seinem Amtmann als Entlohnung Wein aus dem Rheingau und von der Bergstraße. Zur Zeit der Reformation wurde die Weiterentwicklung des Weinanbaus erst einmal auf Eis gelegt.

Die Rebsorte Riesling

Vielen Ampelographen zufolge stammt der Riesling von Wildreben des pfälzischen Auwaldes. Denn schon früh verbreiteten sich der Riesling und die Wildreben an Rhein. Außerdem sprechen die Sorteneigenschaften wie Wuchs, Trauben-, Beerengröße, Reife und Frostfestigkeit dafür. Eine mögliche Mutationsfolge verläuft vom blauen zum roten zum weißen Riesling. Doch erst im frühen 15. Jahrhundert gab es sichere Angaben über die Herkunft des Rieslings. Der Riesling stammt von einer natürlichen Kreuzung zwischen Heunisch, Vitis sylvestris und Traminer. Wahrscheinlich ist er von Wildrebenbeständen am Oberrhein abkömmlich. International ist der Riesling das Aushängeschild deutscher Weine. In gemäßigten Klimagebieten mit der entsprechenden Höhe und in vorteilhafter geographischer Breite ist der Riesling in allen Weinanbaugebieten auf der Welt Zuhause. Man findet ihn in Mitteleuropa bis Südtirol sowie in Australien, Südafrika, den USA und Chile. Mit einem Anteil an Rebflächen von etwa 35 Prozent ist der Riesling die wichtigste Weißweinsorte Deutschlands. Der Riesling ist ein adliger, lebendiger und rassiger Wein zugleich aber auch frisch und elegant. Charakteristisch für den Riesling ist seine fruchtige Säure. Sein Ausbau sollte langsam erfolgen, denn der Riesling entfaltet seine beste Qualität als Altwein. Dann zeigt sich in der Nase ein rosenartiger Duft. Findet ein Botrytisbefall der Beeren statt, bringt dies einen besonderen Wein hervor. Der Riesling bietet eine Bandbreite an Qualitätsstufen vom einfachen Kneipwein bis hin zur Trockenbeerenauslese. Die Weine haben eine lange Lagerungsfähigkeit. Am besten schmecken sie zu leichten Speisen und Fisch. Die trockenen Spätlesen und älteren Weine sind auch ein schöner Begleiter zu kräftigen Mahlzeiten. Die Trauben des Rieslings reifen nur langsam. Ihre charakteristische Eigenschaft ist die fruchtige Säure. Damit eignet sich der Wein besonders für den Anbau in den nördlichen Gebieten. Dort können die Trauben in der späten Herbstsonne optimal wachsen. Typisch für die idealen Wachstumsbedingungen des Rieslings ist sein hoher Anspruch an die Lage (Energie) und sein geringer Anspruch an den Boden. Abhängig von Bodenbeschaffenheit und Mikroklima besitzt der Riesling ein sehr unterschiedliches Aroma. Die besten Weine entstehen auf den wärmespeichernden steinigen Steillagen an den Flusstälern. International dient der Riesling für die 13 deutschen Anbauregionen als Aushängeschild für deutsche Qualitätsweine. Deutschland gilt als die Heimat des Rieslings. Mit ungefähr 23.800 Hektar im Jahr 2017 produziert Deutschland ungefähr 45 Prozent aller Rieslinge weltweit. Der Anbau des Rieslings findet in Deutschland seit über 600 Jahren statt.

Verkostungsnotizen Riesling Gelblack TROCKEN

Der Schloss Johannisberg Riesling Gelblack besitzt im Glas eine hellgoldene Farbe. Nach dem Einschenken machen sich direkt die feinen Rieslingaromen feiner Pfirsiche, Orangen, frischer Ananas sowie mineralische Nuancen bemerkbar. Geschmacklich zeigt sich der körperreiche Wein frisch und spritzig, mit einer schönen Säure und zugleich elegant. Der Schloss Johannisberg Riesling Gelblack ist ein Wein mit Tiefgang und einem langen Abgang. Die Vergärung der Trauben erfolgt zu 85 Prozent in Edelstahltanks und zu 15 Prozent in 1200 Liter Eichenholzfässern, die aus eigener Eiche bestehen.

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