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Prinz von Hessen • Pinot Noir

Pinot Noir , Prinz von Hessen
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Flasche
  • DE02-003-07

Details zu "Pinot Noir 2015"


Land: Deutschland Jahrgang: 2015 Farbe: Rot
Anbaugebiet: Rheingau Lagerfähig bis: 2025 Rebsorte: Pinot Noir
Appellation: Geisenheim Flaschengrösse: 0,75l Geschmack: trocken
Klassifikation: VDP Alkoholgehalt: 13,0% vol Allergene: enthält Sulfite

Inverkehrbringer: Weingut Prinz von Hessen • Grund 1 • 65366 Geisenheim • Deutschland
Weingut Prinz von Hessen - das Traditionsweingut der Prinzen und Landgrafen von Hessen Das... mehr

Produktinformationen "Pinot Noir"

Weingut Prinz von Hessen - das Traditionsweingut der Prinzen und Landgrafen von Hessen

Das Weingut Prinz von Hessen liegt am südöstlichen Ortsrand von Johannisberg im Rheingau. Im Jahr 1957 kaufte Philipp Landgraf von Hessen das Weingut für seine Hausstiftung. Bis heute ist das Wappen der Prinzen und Landgrafen von Hessen Markenzeichen des Weingutes. Hierbei handelt es sich um den rot-weiß gestreiften Löwen von Heinrich I. Jetzt steht das Weingut unter der Führung von Donatus Prinz von Hessen und dessen Direktor Clemens Kiefer. Auf dem Weingut legt man Wert auf ein harmonisches Zusammenspiel von Innovation und Tradition, um den besten Riesling zu produzieren. Das Adelsgeschlecht des Hauses von Hessen kann auf eine über 800-jährige Geschichte zurückblicken. Damit gehört es zu den ältesten Adelsgeschlechtern in Deutschland. Das Weingut der Prinzen von Hessen am südöstlichen Rand von Johannisberg im Rheingau ist jedoch gerade mal 60 Jahre alt. im Jahr 1928 gründete der damalige Landgraf die Hausstiftung der Familie. Fast dreißig Jahre später im Jahr 1957 erwarb der frühere Landgraf Philipp sieben Hektar Rebfläche, um die Hausstiftung zu vergrößern. Als im Jahr 1969 das regionale VDP Kapitel Rheingau gegründet wurde, gehörte das Weingut Prinz von Hessen zu den Gründungsmitgliedern Geleitet wird das Weingut heute vom amtierenden Familienoberhaupt Landgraf Heinrich Donatus – ein Enkel Philipps – und dem 2005 als Direktor berufenen Dr. Clemens Kiefer. Sein Vater leitete ab 1964 das renommierte Institut für Weinanbau an der Universität Geisenheim. Insbesondere die trockenen Rieslinge des Prinzen von Hessen zählen zu den besten Weinen des Rheingau, vielleicht sogar ganz Deutschlands. Das Weingut ist heute etwa 40 Hektar groß, von denen über 90 Prozent nur maximal 1,5 Kilometer vom Weingut entfernt, im Schatten des nahe gelegenen Schlosses Johannisberg liegen.

Die Rebsorte Spätburgunder - Anbau und Bedeutung

Der Spätburgunder ist eine alte und edle Sorte. Seine Reben benötigen ein bestimmtes Klima und eine besondere Bodenbeschaffenheit, um bestmöglich gedeihen zu können. Am liebsten mag die Sorte Riesling Lagen und damit die besten Lagen. Unter idealen Bedingungen wächst die Sorte phänomenal und schenkt sie die besten Rotweine der Welt. Im Jahr 2017 waren in Deutschland etwa 11.800 Hektar mit der Sorte Spätburgunder bebaut. Dies sind ungefähr 12 Prozent der gesamten Rebfläche. Immer mehr Winzer und Weinliebhaber nennen den Spätburgunder ihre Lieblingssorte. Seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts ist die Rebfläche des Spätburgunders in Deutschland um über 3.000 Hektar gewachsen. Die Hauptanbaufläche befindet sich in Baden (5.400 Hektar hauptsächlich am Kaiserstuhl). Daneben gibt es große Anbauflächen in der Pfalz (1.900 Hektar), Rheinhessen (1.500 Hektar), Württemberg (1.300 Hektar), im Rheingau (400 Hektar) und an der Ahr (360 Hektar). Außer an der Mosel gehört der Spätburgunder in allen Gebieten zu den “Classic” Rebsorten. Die Weine des Spätburgunders haben einen vollmundigen und samtigen Geschmack. Ihr Aroma ist fruchtig mit einem Hauch von Mandel. Typisch für den Spätburgunder ist sein etwas süßlicher Duft, der an rote Früchte, wie Erdbeeren, Kirschen, Brombeeren oder schwarze Johannisbeeren denken lässt. Ist der Spätburgunder in Barrique-Fässern gereift, kommen zusätzliche Nuancen von Vanille-Zimt hinzu. Beim Spätburgunder gibt es den klassischen und den modernen Wein. Grundlage für den traditionellen Wein sind hochreife Trauben, die nicht so farbintensiv sondern eher rostrot sind, einen milden Geschmack haben und gerbstoffarm sind. Der moderne Spätburgunder dagegen besitzt ein kräftiges Rot, mehr Gerbstoffe, weniger Säure und wird nur kurz in Eichenfässern gelagert. Der Spätburgunder ist ein idealer Wein für die kalten Tage. Idealerweise wird er zwischen 16 und 18 Grad chambriert getrunken. Dieser Wein schmeckt hervorragend zu Braten und Wild oder zu Käse. Der Weißherbst eignet sich für Vorspeisen und weißem Fleisch. Als Auslesewein ist er auch ein schöner Aperitif.

Johannisberg - einer der traditionsreichsten Weinorte des Rheingaus

Johannisberg ist einer der traditionsreichsten Weinorte des Rheingaus. Der Ort liegt auf einem Berg über dem Rhein. Das Johannisberger Schloss fällt sofort ins Auge. Hier wurde auch die Spätlese erfunden. Früher war das Johannisberger Schloss ein Kloster, welches im Jahr 1106 errichtet und Johannes dem Täufer geweiht wurde. Schon damals waren die Mönche des Benediktinerordens im Weinanbau tätig und verhalfen dem von dort stammenden Wein zu seiner Berühmtheit. Der Legende nach soll sich der klösterliche Traubenkurier, der jedes Jahr vom Fürstabt in Fulda die Erlaubnis zur Weinlese erhalten musste, im Jahr 1775 verspätet haben. Dies führte dazu, dass die Weintrauben am Rebstock „verfaulten“. Die Mönche erkannten, dass es sich bei der Fäulnis um eine Edelfäulnis handelte, die dem Wein zuträglich ist, ihn gehaltvoller und schmackhafter macht. So wurde die Spätlese entdeckt. Danach folgten im Jahr 1779 die Auslese und dann die Beeren- und Trockenbeerenauslese und im Jahr 1858 der der erste Eiswein, der auf dem Johannisberg geerntet wurde. Johannisberg wird auch "Wiege aller hohen Weinprädikate" genannt. Bis heute ist dort die Geschichte des Weinbaus zu bestaunen. Im Mittelpunkt des Ortes steht die wunderschöne Schlossanlage, die von der Fürstenfamilie Metternich nach dem Krieg erbaut wurde. Hier gibt es ein eigenes Domänenweingut und eine Schlosskirche. In Johannisberg selbst sind unter anderem ein von Ordensschwestern betriebenes Kloster sowie historische Mühlen, wie die Schamari- oder die Ostermühle, mit eigenem Restaurant zu besichtigen. Johannisberg zählt zu den schönsten Orten Hessens. Hier ist in den vergangenen Jahrzehnten zudem eine preisgekrönte Rosenzucht entstanden. Für Besucher sind die von Rosen bewachsenen schönen Häuser ein Augenschmaus.

Verkostungsnotizen Pinot Noir

Um einen Spitzenwein wie diesen Spätburgunder herzustellen, muss der Winzer Dr. Clemens Kiefer einen steinigen Weg beschreiten. Die Reben sind anspruchsvoll und verwöhnt. Sie wachsen auf Weinbergen rund um den Johannisberg im Rheingau auf Löss-Lehmböden, Gesteinsverwitterungsböden und auf sandig-lehmigen Böden. Die Trauben wurden bereits am Stock reduziert, damit alle Kraft in die verbliebenen Trauben floss. Diese Vorgehensweise führt natürlich zu einem kleineren Ertrag. Doch der Geschmack entschädigt für alles. Der Spätburgunder trocken lagert für 24 Monate in Barrique-Fässern. Diese lange Lagerungszeit gibt dem Wein seine schöne rubinrote Farbe. Das Aroma des Weins lässt an dunkle Früchte wie Brombeere, Johannisbeere und Sauerkirsche denken. Im Geschmack macht sich die lange Reifung und eine angenehme Erdigkeit bemerkbar, begleitet von einem Hauch von Holz und einem eleganten Vanille-Aroma. Es ist ein geschmeidiger Wein, der einen samtenen Eindruck am Gaumen hinterlässt. Beim Spätburgunder trocken handelt es sich um einen typischen Rheingauer Pinot Noir. Er ist vollmundig, kräftig und elegant. Trotz seiner Komplexität behält er am Gaumen seine Geschmeidigkeit.

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