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Leitz • Berg Schlossberg "Ehrenfels" Großes Gewächs (GG) Riesling

Berg Schlossberg "Ehrenfels" Gro
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Flasche
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Details zu "Berg Schlossberg "Ehrenfels" Großes Gewächs (GG) Riesling 2016"


Land: Deutschland Jahrgang: 2016 Farbe: Weiss
Anbaugebiet: Rheingau Lagerfähig bis: 2040 Rebsorte: Riesling
Appellation: Rüdesheim Flaschengrösse: 0,75l Geschmack: trocken
Klassifikation: VDP.Grosse Lage Alkoholgehalt: 12,5% vol Allergene: enthält Sulfite

Inverkehrbringer: Weingut Leitz KG • Rüdesheimer Strasse 8A • 65366 Geisenheim • Deutschland
Weingut Leitz - eine der traditionsreichsten Familien aus dem Rheingau Seit 1744 betreibt die... mehr

Produktinformationen "Berg Schlossberg "Ehrenfels" Großes Gewächs (GG) Riesling"

Weingut Leitz - eine der traditionsreichsten Familien aus dem Rheingau

Seit 1744 betreibt die Familie Leitz Weinbau in Rüdesheim. In Zweiten Weltkrieg wurde das Weingut vollständig zerstört, doch Großvater Josef Leitz baute es danach wieder auf. Nachdem Johannes Leitz seine Ausbildung zum Winzermeister abgeschlossen hatte, übernahm er 1985 den 3 Hektar großen Betrieb seiner Eltern und baute ihn zu einem national und international erfolgreichen Weingut aus. Heute ist das Weingut 40 Hektar groß. Die trockenen Topweine aus den Lagen Rüdesheimer Berg Roseneck, Berg Schlossberg, Rüdesheimer Berg Rottland und Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels gehören zu den besten Weinen in Deutschland. Jeder Wein hat seinen eigenen Charakter und zeigt die Eigenschaften vom Terroir des Rüdesheimer Bergs. Dass die Anbaufläche des Betriebes in den letzten Jahrzehnten so gewachsen ist, tut der Qualität der Weine keinen Abbruch. Noch immer gehören die Weine aus den Lagen Rüdesheimer Berg Schlossberg, Rüdesheimer Berg Rottland und Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels zu den besten Weinen Deutschlands. Jeder Wein hat seinen eigenen Charakter und zeigt die Eigenschaften vom Terroir des Rüdesheimer Bergs. Neben den terroirbetonten Spitzenweinen hat Johannes Leitz auch Weine wie „Dragonstone“ und den mit dem “if Communication Design Award 2009” prämierten „EINS-ZWEI-DRY“ zu international erfolgreichen Markenweinen entwickelt.

Der Rheingau - ein geschichtsträchtiges Weinanbaugebiet

Die ersten Spuren des Weinbaus reichen bis in die Römerzeit zurück. An einem Morgen im Vorfrühling soll Kaiser Karl der Große der Legende nach von seiner Pfalz in Ingelheim über den Rhein geblickt und dabei gesehen haben, dass der Schnee am Johannisberg früher als anderswo geschmolzen war. Deshalb bestimmte er, dort Wein anzubauen. Einige Jahrhunderte später wurde der Weinbau hauptsächlich von Klöstern betrieben, wie z. B. dem Kloster Eberbach und Schloss Johannisberg. Auch die Mönche hatten erkannt, dass hier günstige klimatische Bedingungen für den Weinanbau vorlagen. Bereits im Jahr 1135 wurde auf den Südhängen des Taunus Wein angebaut, erst durch die Benediktiner und später durch die Zisterzienser auf Kloster Eberbach. Damals wurden die Südhänge de Taunus gerodet, um dort Reben zu pflanzen und damit die Grundlage für den stetigen Ausbau des Weinanbaus im Rheingau gelegt. Nur einer Laune der Natur hat der Rheingau seinen Weltruf als Weinanbaugebiet zu verdanken. Denn nur in diesem Gebiet hat der Rhein auf seiner 1000 km langen Strecke seine Richtung in Ost-West verändert, um das Rheingaugebirge zu umgehen. So erhalten die Hänge bei voller Südeinstrahlung die Sonnenwärme, die sie benötigen. Die reflektierende Wasserfläche des Stromes, die Wärmespeicherung im Fels, die bis in die Sommermonate reichende Feuchtigkeit und die geologisch-mineralische Beschaffenheit des Bodens tun ihr Übriges, um den Riesling Reben beste Wachstumsbedingungen zu bieten. Der Riesling gilt als Königin der Reben. Im Rheingau ist der Anteil des Riesling Anbaus der höchste auf der Welt. Erste historische Zeugnisse vom Weinanbau am Rhein stammen aus der Römerzeit. So begann der „Weinkaiser“ Probus (* 232, † 282) im heutigen Baden-Württemberg und in der Pfalz mit dem Weinbau. Allerdings nur am linken Rheinufer, denn im Rheingau finden sich keine Hinweise. Wahrscheinlich hat der Limes damit zu tun, der nur wenige Kilometer im Norden durch den Taunus verlief. In der Zeit der Völkerwanderung schenkte man dem Weinanbau keine Beachtung mehr. Erst als Karl der Große an die Macht kam, wurde auch der Weinbau wieder aufgenommen. Wie eine Legende erzählt, soll er von seiner Pfalz in Ingelheim über den Rhein geblickt und dabei bemerkt haben, dass der Schnee am Johannisberg (Schloss Johannisberg) früher schmolz als anderswo. Deshalb beschloss er, hier Weinreben pflanzen zu lassen. Karl dem Großen ist es zu verdanken, dass die Weinanbauflächen vergrößert wurden. Die ersten Überlieferungen des Weinbaus auf dem Johannisberg stammen aus dem Jahr 817, in Walluf bereits aus dem Jahr 779. Der Johannisberg hieß ursprünglich Bischofsberg. Dies ist wahrscheinlich auf den Gelehrten Rabanus Maurus zurückzuführen, der sich um 850, als er in Mainz Erzbischof war, oft im Rheingau befand und dort auch starb. Der Mainzer Erzbischof Willigis erhielt von Kaiser Ottos II. Lehensrechte im Rheingau, bekannt als Veroneser Schenkung. Im Jahr 1100 fiel der Bischofsberg an die Benediktinermönche des Stiftes St. Alban vor Mainz. Sie erbauten hier ein Kloster, dessen Abteikirche im Jahr 1130 Johannes dem Täufer geweiht wurde, daraufhin wurde der Bischofsberg in Johannisberg umbenannt. In dieser Zeit erlangte der Weinbau in Deutschland seinen Höhepunkt. Die Gesamtrebfläche betrug etwa 300.000 Hektar und war dreimal so groß wie heute. Der Weinbau wurde in dieser Zeit vor allem von den Klöstern betrieben und weiterentwickelt. Im Rheingau waren dies die Benediktinermönche des Klosters Johannisberg und die Zisterzienser aus dem Kloster Eberbach. Der Rheingau entwickelte sich in den kommenden Jahrhunderten zu einem Zentrum des Weinanbaus. Der Weinhandel der Klöster im Rheingau orientierte sich hauptsächlich rheinabwärts. Da der Handel mit Wein von den Grafen von Katzenelnbogen von Zöllen befreit war, lebte er richtig auf. Die Grafen machten den Wein vom Kloster Eberbach zu ihrem Hauswein. Zu der Zeit wurden in Frankfurt Erlasse getätigt, nach denen es verboten war, neue Weinberge anzulegen. Die Herren in Mainz beschlossen, nur noch frenschen (guten und ertragreichen roten) Wein anzubauen. Deshalb begann Graf Johann von Katzenelnbogen im nahe gelegenen Rüsselsheim den Riesling als neue Rebsorte anzubauen. Der Graf besaß viele Weinberge zwischen Neckar und Mosel sowie in Rüdesheim am Rhein. In seinen Lehnsbriefen steht auch etwas über einen Weinberg im Geisenheimer Feld von 1346. Zur Zeit des Spätmittelalters, die gekennzeichnet war von großen Entwicklungen in Wissenschaft und Kunst sowie der Dekadenz der Geistlichen und Fürsten, waren erlesene Getränke sehr gefragt. Weine wie Malvasier und andere alkoholreiche Weine aus dem Mittelmeerraum waren vier bis fünfmal teurer als die lokalen Weine. Außerdem entwickelte sich das Bier zu einem großen Konkurrenten des Weines. So gewann der sortenreine Wein an Bedeutung. Neben dem Riesling war dies die Rebsorte Klebrot (Spätburgunder) in Hattenheim 1470 oder die Sorte Grobrot vom Kloster Eberbach im Jahr 1476. Doch alleine der Begriff Rheingauer Wein schien zu der Zeit bereits ein Qualitätsmerkmal gewesen zu sein. So gab Graf Philipp von Katzenelnbogen-Diez 1475 seinem Amtmann als Entlohnung Wein aus dem Rheingau und von der Bergstraße. Zur Zeit der Reformation wurde die Weiterentwicklung des Weinanbaus erst einmal auf Eis gelegt.

Die Lage "Berg Schlossberg" (roter Schiefer mit Quarzit)

Der Berg Schlossberg in Rüdesheim hat eine Steigung von bis zu 70 Prozent. Damit ist er die steilste Weinberglage im Rheingau. Der Name Schlossberg stammt von der Burgruine Ehrenfels. Der Boden besteht aus einer Mischung von Tonschiefer und Quarzit. Die roten Tonschiefer sind Süßwassersedimente. Die rötliche Farbe kommt durch Eisen, das in einem ariden Klima zu rötlichem Hämatit wurde. Es handelt sich um einen felsigen und sehr harten Boden, der weniger Mineralstoffe enthält, als die grauen Schieferböden, aber mehr als die Quarzitböden. Schiefergestein schützt vor Bodenabtrag, speichert Wärme und lockert den Oberboden. Damit ist die Erde durchlässig für Wasser und Luft. Tonschiefer verwittert schnell und entwickelt so fruchtbaren Feinboden und Mineralstoffe. Der Löss ist locker und bis tief in den Boden leicht durchwurzelbar. Dadurch sind die Reben immer ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Der Feinboden ist reich an Schluff und kann große Mengen Wasser speichern.

Verkostungsnotizen Berg Schlossberg "Ehrenfels" Großes Gewächs (GG) Riesling

Die Lese fand zu Anfang der letzten Oktoberwoche statt. Nach einer kurzen Maischestandzeit wurden die Trauben behutsam abgepresst. Die einzelnen Druckstufen wurden fraktioniert und eine Vorlaufphase verwendet, die mit der ersten Druckstufe klare hocharomatische Moste hervorbrachte. Die Vergärung fand über sechs Monate in großen alten Eichenfässern statt. Der Jahrgang 2016 des Berg Schlossberg zeichnet sich durch eine hohe Salzigkeit aus. Diese macht sich bereits nach dem Einschenken im Glas bemerkbar. Der Wein überzeugt mit einer sehr dichten und kompakten Würze und Komplexität. Dieses Aroma lässt bereits erahnen, was sich später am Gaumen abspielen wird. Im Geschmack zeigt sich das würzige, an Holz erinnernde, und mineralische Grundgerüst des Weines. Es breitet sich im Mund aus und schafft einen Moment der Ruhe. Im Abgang ist der Wein sehr langanhaltend und macht Lust auf den nächsten Schluck. Von der edlen Herkunft des Weines zeugen die Noten von Orangenzesten, feine tropische Fruchtaromen sowie der Nachhall aus feinstem Holz. Schon jetzt ein toller Wein!

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