Halbstück Riesling • Knipser

Halbst
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Flasche
  • DE01-002-02

Auszeichnungen

Robert Parker201293
Vinum201217,5
Jahrgang2013noch nicht bewertet

Details zu "Halbstück Riesling 2013"


Land: Deutschland Jahrgang: 2013 Farbe: Weiss
Anbaugebiet: Pfalz Lagerfähig bis: 2025 Rebsorte: Riesling
Appellation: Laumersheim Flaschengrösse: 0,75l Geschmack: trocken
Klassifikation: VDP.Ortswein Alkoholgehalt: 13,5% vol Allergene: enthält Sulfite

Inverkehrbringer: Weingut Knipser • Hauptstraße 47 • 67229 Laumersheim • Deutschland
Weingut Knipser - Die Familie mit dem höchsten Qualitätsanspruch Die Familie Knipser stammt... mehr

Produktinformationen "Halbstück Riesling"

Weingut Knipser - Die Familie mit dem höchsten Qualitätsanspruch

Die Familie Knipser stammt ursprünglich aus Südtirol. Im 16. Jahrhundert wurde das Meraner Bürgergeschlecht zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Jahr 1573 war ein Gaudenz Knipser Stadtbaumeister und Ratsmitglied von Meran. Noch heute führt die Familie ein Familienwappen, welches ihr Erzherzog Ferdinand 1582 in Innsbruck verlieh. Im Jahr 1615 wanderte Johann Georg Knipser, ein Enkel von Gaudenz Knipser, in die Rheinpfalz aus. In Bockenheim und Wachenheim gründete er den pfälzischen Stamm Knipser. Die Familie Knipser lebt seit 1876 in Laumersheim. Typisch für die Region war ihr landwirtschaftlicher Gemischtbetrieb, der aus Weinbau sowie Obst- und Ackerbau bestand. Die Weine wurden auf dem eigenen Hof gekeltert und dann im Weinhandel verkauft. Bereits im Jahr 1948 war Heinz Knipser einer der ersten Winzer der Region, die Wein in Flaschen abfüllten und direkt an Privatkunden und die Gastronomie verkauften. Sein Sohn Werner Knipser stellte in den 80er Jahren des vorherigen Jahrhunderts gänzlich auf den Weinbau um und machte ihn noch größer. Zu der Zeit begannen Werner und Volker Knipser, die heutigen Inhaber des Weingutes, mit dem Ausbau von Weinen in Barrique-Fässern. Der Rotweinanteil wurde erhöht und bei der Pflanzung neuer Reben setzten sie auf klassische regionale und internationale Sorten sowie auf bestes Pflanzenmaterial. Der Ertrag ist geringer als üblich in dem Gebiet, doch die Winzer orientieren sich an den besten internationalen Weinen, was im Jahr 1993 mit der Aufnahme in den Verband der deutschen Prädikatsweingüter VDP gekrönt wurde.

Weinanbaugebiet Pfalz

In der Region Pfalz im Bundesland Rheinland-Pfalz befindet sich das gleichnamige Weinanbaugebiet Pfalz. Die Herkunftsbezeichnung "Pfalz“ steht für Qualitäts- und Prädikatsweine. Man nennt die von dort stammenden Weine auch Pfalzweine. Die Pfalz ist mit etwa 228 km² das zweitgrößte Weinanbaugebiet nach Rheinhessen (ca. 257km²) in Deutschland. In der Pfalz gibt es rund 3600 Winzerbetriebe, die über 100 Millionen Rebstöcke pflegen und jedes Jahr um die 2,5 Millionen Hektoliter Wein produzieren. Für weniger als die Hälfte dieser Betriebe ist der Weinanbau die Haupteinnahmequelle. Das Verhältnis von weißen und roten Rebsorten beträgt in der Pfalz 60 zu 40 Prozent. Nachdem der Anbau roter Trauben in den letzten Jahrzehnten angestiegen war, nahm er in den vergangenen Jahren wieder ab. Der Weinanbau hat in der Pfalz eine lange Geschichte. Erste Weinreben wurden von den Römern kurz nach Christi Geburt in die Pfalz gebracht. Danach entwickelte sich der Weinbau in der Pfalz ähnlich dem in anderen deutschen Weinanbaugebieten. Dies kann man in der Geschichte des Weinbaus nachlesen. Nachdem die Zeit Napoleons zu seinem Ende gekommen war, stand die Pfalz ab 1816 unter der Verwaltung des Königreichs Bayern und bekam den Namen "Rheinkreis“. Um sie unter anderem von der Oberpfalz unterscheiden zu können, wurde sie danach bis 1946 "Rheinpfalz“ genannt. Deshalb hieß auch das pfälzische Weinanbaugebiet lange Zeit "Rheinpfalz“. Da die Region heute als Pfalz bezeichnet wird, gilt dies seit dem 27. August 1993 auch für das gleichnamige Weinanbaugebiet. Die Pfalz ist mit ungefähr 23.500 Hektar das zweitgrößte Weinanbaugebiet Deutschlands. Geografisch befindet es sich im Süden Worms und erstreckt sich dann bis an die französische Grenze sowie vom Pfälzerwald bis zur Rheinebene. Ihre qualitativ hochwertigen Lagen zeichnen die Pfalz als weltweit bekanntes Weinanbaugebiet aus. Wie im königlich-bayrischen Grundsteuergesetz von 1828 zu lesen ist, wurden im 19. Jahrhundert insbesondere die Lagen zwischen Bad Dürkheim und Neustadt hoch besteuert, die damit auch die wertvollsten Lagen waren. Hier herrschen besondere klimatische Bedingungen. Denn die Sandsteinmauern in den Weinbergen können die Wärme besonders gut speichern, was sehr gesunde und aromatische Trauben und komplexe, vollmundige Weine hervorbringt. Seit einiger Zeit spielt der Begriff "Terroir“ bei den Spitzenwinzern am Haardtrand eine immer größere Rolle. Mit dem Begriff sind die natürlichen Bedingungen gemeint, die die Art eines Weines beeinflussen können. Dazu gehören der Bodentyp und die Bodenart sowie der Verwitterungsgrad des Bodens und das Klima. Das Terroir der Pfalz ist sehr abwechslungsreich. Es zeichnet sich durch eine große Verschiedenheit des Bodens aus. Zwischen Kallstadt und Bad Dürkheim werden die Spitzenweine auf einem Kalksteinriff angebaut. Das Gebiet von Wachenheim bis Gimmeldingen ist von einer typisch Pfälzer Buntsandstein-Verwitterung der Böden gekennzeichnet. In anderen Böden sind Kalkstein, Ton, Basalt oder Lehm eingelagert. Jeder Boden bringt andere für den Wein typische Aromen hervor. Das Forster Kirchenstück hat als Lage bereits Weltruhm erlangt. Die dort angebauten Weine haben es in den letzten Jahrhunderten zu Weltbekanntheit gebracht. Die Pfalz hat als Weinbaugebiet besondere Eigenschaften, die sie einzigartig machen: 1) die Tradition des Weinanbaus hat eine lange Geschichte, die bis zu den Römern zurückreicht; 2) das Gebiet ist geschlossen (85 km lang und wenige Kilometer breit im Osten des Haardt-Gebirges); 3) eine große Bedeutung für den Weinmarkt (jede dritte Flasche deutschen Weins, die in Deutschland gekauft wird, stammt aus der Pfalz); 4) ein mildes Klima (mit zum Teil bis zu 2000 Sonnenstunden im Jahr); 5) die Größe, mit nahezu 23.400 Hektar ist die Pfalz das zweitgrößte Weinbaugebiet Deutschlands, was ungefähr einem Viertel der gesamten Weinanbaufläche in Deutschland entspricht.

Die Rebsorte Riesling

Vielen Ampelographen zufolge stammt der Riesling von Wildreben des pfälzischen Auwaldes. Denn schon früh verbreiteten sich der Riesling und die Wildreben an Rhein. Außerdem sprechen die Sorteneigenschaften wie Wuchs, Trauben-, Beerengröße, Reife und Frostfestigkeit dafür. Eine mögliche Mutationsfolge verläuft vom blauen zum roten zum weißen Riesling. Doch erst im frühen 15. Jahrhundert gab es sichere Angaben über die Herkunft des Rieslings. Der Riesling stammt von einer natürlichen Kreuzung zwischen Heunisch, Vitis sylvestris und Traminer. Wahrscheinlich ist er von Wildrebenbeständen am Oberrhein abkömmlich. International ist der Riesling das Aushängeschild deutscher Weine. In gemäßigten Klimagebieten mit der entsprechenden Höhe und in vorteilhafter geographischer Breite ist der Riesling in allen Weinanbaugebieten auf der Welt Zuhause. Man findet ihn in Mitteleuropa bis Südtirol sowie in Australien, Südafrika, den USA und Chile. Mit einem Anteil an Rebflächen von etwa 35 Prozent ist der Riesling die wichtigste Weißweinsorte Deutschlands. Der Riesling ist ein adliger, lebendiger und rassiger Wein zugleich aber auch frisch und elegant. Charakteristisch für den Riesling ist seine fruchtige Säure. Sein Ausbau sollte langsam erfolgen, denn der Riesling entfaltet seine beste Qualität als Altwein. Dann zeigt sich in der Nase ein rosenartiger Duft. Findet ein Botrytisbefall der Beeren statt, bringt dies einen besonderen Wein hervor. Der Riesling bietet eine Bandbreite an Qualitätsstufen vom einfachen Kneipwein bis hin zur Trockenbeerenauslese. Die Weine haben eine lange Lagerungsfähigkeit. Am besten schmecken sie zu leichten Speisen und Fisch. Die trockenen Spätlesen und älteren Weine sind auch ein schöner Begleiter zu kräftigen Mahlzeiten. Die Trauben des Rieslings reifen nur langsam. Ihre charakteristische Eigenschaft ist die fruchtige Säure. Damit eignet sich der Wein besonders für den Anbau in den nördlichen Gebieten. Dort können die Trauben in der späten Herbstsonne optimal wachsen. Typisch für die idealen Wachstumsbedingungen des Rieslings ist sein hoher Anspruch an die Lage (Energie) und sein geringer Anspruch an den Boden. Abhängig von Bodenbeschaffenheit und Mikroklima besitzt der Riesling ein sehr unterschiedliches Aroma. Die besten Weine entstehen auf den wärmespeichernden steinigen Steillagen an den Flusstälern. International dient der Riesling für die 13 deutschen Anbauregionen als Aushängeschild für deutsche Qualitätsweine. Deutschland gilt als die Heimat des Rieslings. Mit ungefähr 23.800 Hektar im Jahr 2017 produziert Deutschland ungefähr 45 Prozent aller Rieslinge weltweit. Der Anbau des Rieslings findet in Deutschland seit über 600 Jahren statt.

Verkostungsnotizen Halbstück Riesling

Selektion von älteren Reben aus verschiedenen Toplagen Der Knipser Riesling Halbstück trocken hat eine goldgelbe Farbe und entfaltet sein klares Aroma direkt nach dem Einschenken. Das Aroma lässt an reife Pfirsiche und saftige Grapefruit denken. Nuancen von Kreide geben dem Aroma ein gewisses Etwas. Neben dem reinen Riesling Aroma macht sich am Gaumen auch ein Hauch von Holz bemerkbar. Im Geschmack ist der Wein rund, saftig und besitzt eine harmonische Struktur. Sein Abgang scheint nicht enden zu wollen. Zum ersten Mal freigegebene Qualität mit einer Flaschenreife von über 4 Jahren im September 2018. Dieser Spitzenriesling wird traditionell in 600 Liter Holzfässern (Halbstück) ausgebaut. Seine Trauben stammen von älteren Reben aus Toplagen und sind sorgfältig ausgewählt. Der Weißwein ist ein Markenzeichen für trockene reife Rieslingweine.

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Burgweg Großes Gewächs (GG) Spätburgunder Knipser

Inhalt 0.75 Liter (52,00 € * / 1 Liter)

39,00 € *
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